Trialog: "Nachhaltig unterwegs - Mobilität jetzt attraktiv gestalten"

Wann: 19. Juni, 9.30-17 Uhr
Wo: Allianz Forum, Berlin

Anmeldungen über Humboldt-Viadrina Governance Platform

Inhalt des Trialogs:

Wie gelingt die Wende hin zu nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätssystemen? Hinter dieser Frage stecken viele komplexe Herausforderungen – technische, finanzielle, infrastrukturelle, insbesondere aber auch gesellschaftliche Herausforderungen, die einer Erörterung und Diskussion auf breiter Basis bedürfen.

Die Arbeitsgruppe „Mobilität“ der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 hat über das vergangene Jahr hinweg mit Forschenden sowie VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zentrale Fragestellungen zur Verkehrs- und Mobilitätswende diskutiert.

Aufbauend darauf veranstaltet die AG am 19. Juni 2019 mit der Humboldt-Viadrina Governance Platform den Trialog „Nachhaltig unterwegs – Mobilität jetzt attraktiv gestalten“. Forschende und VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft kommen dort zum gemeinsamen Austausch zusammen.

Im Vordergrund stehen drei Aspekte:

1.   Dekarbonisierung der Mobilität: E-Mobilität bietet das Potential für eine zügige Dekarbonisierung von Verkehrsträgern. Allerdings stehen für eine umfassende und effektive Implementierung der E-Mobilität noch tiefgreifende Fragen im Raum, insbesondere: Was kann und muss die Ordnungspolitik leisten? Wie kann die soziale Akzeptanz von Dekarbonisierungsmaßnahmen der Mobilität gewährleistet werden? Welche Rolle spielt die Preisgestaltung, wie ist sie zu regeln?

2.   Umbau von Städten: Dass Mobilitätswenden in Städten machbar sind, wird durch zahlreiche Vorbilder belegt, wie etwa Kopenhagen. Lassen sich solche Modelle auf andere Städte zu übertragen? Was braucht man für effektive Übertragungen? Wie können Städte, öffentliche und private Anbieter von Mobilitätsangeboten besser zusammenarbeiten? Wie können erfolgreiche Kooperationen zwischen Transportmodalitäten bzw. Koordination zwischen Stadt- und Verkehrsplanung aussehen?

3.   Mobilität auf dem Land: Der ländliche Raum muss bei einer nachhaltigen Mobilitätsplanung für Deutschland gleichwertig mit urbanen Räumen mitbedacht werden. Auch hier stellen sich noch grundlegende Fragen: Wie unterscheiden sich die Probleme und Lösungsmöglichkeiten für eine Mobilitätswende von denen im städtischen Raum? Wären Lösungen aus dem städtischen Raum übertragbar?

 

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